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Reisetipp

USA: Die Westküste

Nach den aufregenden Tagen im großen New York bin ich mit United in ca. 6 Stunden weiter nach San Francisco geflogen. Der Mietwagen wurde direkt am Flughafen angemietet und los ging die Fahrt raus aus der Stadt an die Küste.

Entlang der Küste von San Francisco nach Los Angeles gibt es viele kleine Orte und einige schöne Sandstrände. Für diese Strecke kann man gar nicht genug Zeit einplanen. Am liebsten wäre ich überall ein bis zwei Tage geblieben. Jeder der Orte und Strände hat sein eigenes Flair: der Surferort Santa Cruz, Monterey mit der Privatstraße 17-Mile-Drive auf der Halbinsel und der Küstenstreifen Big Sur mit den Bergen im Hinterland und Brücken im satten Grün um nur ein paar schöne Flecken zu nennen.

Carmel-by-the-Sea war für mich der schönste Ort entlang der Küstenstraße Highway 1. Neben den kleinen typischen Häusern, in denen meist kleine Boutiquen sind gibt es auch ein paar Kuriositäten: es gibt keine Straßennamen und Hausnummern. Auch die in den USA beliebte Leuchtreklame gibt es nicht. Ein kleiner gemütlicher Ort zum Flanieren. Eine Auszeit am Strand macht den Besuch perfekt.

Los Angeles, und die Großstadt hat einen wieder. Erst einmal haben wir die Warner Bros. Studio Tour gemacht. Am besten vorab buchen, bevor kein Platz mehr frei ist. Für Film- und Serienfans eine lohnende Sache. Man sieht ein paar Außen- und Innensets und es wird einiges erklärt. Grade Kinder freuen sich auf die Harry Potter Ausstellung. Passend dazu sind die Bustouren durch die Wohngebiete der Stars mit Erläuterungen wer wo wohnt.

Hollywood ist wahrscheinlich das erste was einem zu Los Angeles einfällt und auch das Sehenswerteste. Neben den vielen Shoppingmöglichkeiten am Hollywood Boulevard sieht man natürlich auch die kleinen und großen Sterne der Stars. Das Hollywood Zeichen sieht man einmal von dort aus oder man fährt wie ich zum Griffith Observatorium und schaut sich Los Angeles von der ,,Ferne‘‘ aus an. Das Hollywood Zeichen ist übrigens kleiner als man vermutet.

Zwischen Los Angeles und San Diego liegt Laguna Beach. Ein Ort zum Wohlfühlen und entspannen. Wenn man einen schönen Aussichtspunkt gefunden hat will man gar nicht mehr weg. Einfach mal die Seele baumeln lassen und den Blick auf das Wasser richten. Hektik gibt es dort nicht. An den Küstenorten wie Santa Monica und Long Beach kann man sich auch oft ein Fahrrad leihen und die Strandpromenade entlang radeln.

San Diego ist, wegen der Nähe zur mexikanischen Grenze, recht mexikanisch geprägt. Ein Besuch wert ist das touristische Gaslamp Quarter, der San Diego Zoo, Balboa Park und natürlich Sea World San Diego mit Spaß für Groß und Klein. Auf dem weiteren Weg habe ich einige Nationalparks besucht, die ich weiter unten genauer beschrieben habe.

Zwischen den Nationalparks liegt Las Vegas auf der Strecke. Die Wüstenstadt mit ihrer endlos scheinenden Leuchtreklame, den Luxushotels und den Casinos (in fast jedem Hotel gibt es eins) ist eine eigene Welt. Ich kam am Samstagabend in der Stadt an und erlebte die aufregendste Seite Las Vegas. Trubel, Glamour und Glitzer. Gehobene Hotels gibt es für einen relativ günstigen Preis, besonders unter der Woche. Die öffentlichen Bereiche der Hotels mit Casino, Einkaufs- und Essensmöglichkeiten sind frei zugänglich für jedermann. Italienischen Flair à la Venedig gibt es im Hotel The Venetian: Gondelfahrt, Shopping, Essen auf dem Marktplatz und vieles mehr. Wenn man über den Strip flaniert sieht man einige Sehenswürdigkeiten, die einem bekannt vorkommen. So sind z.B. der Eifelturm, eine Pyramide, die Rialtobrücke, sowie Straßenzüge aus New York nachgebaut. Gerade bei Nacht sind diese besonders schön anzusehen.

San Francisco war mein letzter Stopp auf der erlebnisreichen Reisen durch einen Teil der USA. Zu empfehlen ist die Fahrt über die Golden Gate Bridge mit einem wunderschönen Blick auf die Stadt, auch wenn es häufig neblig ist, ist diese Aussicht einzigartig. Ich würde immer wieder ein Hotel in der Nähe von Fisherman`s Wharf buchen. Man ist schnell am Wasser und hat den Großstadttrubel nicht direkt vor der Tür. Alcatraz und die Cable Cars inkl. Museum waren meine Highlights. Den Eintritt inkl. der Bootsüberfahrt nach Alcatraz dringend rechtzeitig vorab buchen, da viele Touren ausgebucht sind. Ich habe die Early Bird Tour gebucht, womit man als Erster am Morgen auf die Insel kommt. Daneben gibt es einen Aussichtsberg, die kurvenreiche Lombard Street, den Golden Gate Park, Fahrradtouren und vieles mehr zu entdecken.

Nationalparks

Am Parkeingang gibt es immer einen Plan mit einer Karte, Informationen zu den Wanderwegen und Sehenswertem. In den Parks selbst gibt es einige Picknickplätze und Informationstafeln. Übernachtungsmöglichkeiten in und an den Parks sind schnell ausgebucht, daher sollte man diese früh genug buchen. Nun zu den besuchten Parks:

Joshua-Tree-Nationalpark

In der Nähe von Palm Springs beeindruckt der Park mit den, wie der Name des Parks schon verrät Joshua Bäumen. In der Wüstenlandschaft gibt es mehrere Wanderwege und Felsformationen zum Klettern.

Grand Canyon Nationalpark

Die etwa 450 km lange Schlucht mit dem Colorado River ist der wohl bekannteste Nationalpark der USA. Jedes Wetter gibt dem Canyon eine andere Stimmung. Wenn gerade mal die Wolken etwas tiefer hängen ist es etwas mystisch.

Bryce Canyon National Park

Neben den bekannten Hoodoos, den farbigen Felspyramiden gibt es auch eine Art natürliche Brücke aus Stein mit einem Loch in der Mitte, wo man auch mit dem Auto durchfährt. Es gibt viele Aussichtsplätze, an die man mit dem Auto fahren kann.

Zion National Park

Im Park gibt es viele Schluchten, Canyons an denen es auch Wanderwege gibt. Die Landschaft ist sehr grün, es gibt ebenfalls eine vielfältige Flora und Fauna. Der Weg durch den Canyon erfolgt mit Shuttle Bussen.

Death Valley National Park

Das ,,Tal des Todes‘‘ ist der trockenste Nationalpark in den USA. Auch der tiefste Punkt der USA ist dort zu finden – Badwater Basin. Aussichtspunkte wie z.B. Dantes View, Sanddünen und einen ausgetrockneten Salzsee gibt es zu sehen.

Sequoia National Park

Die beeindruckenden Sequoia Bäume sind weder die größten, noch die mit dem größten Umfang, dafür die voluminösten Bäume der Welt. Der größte und älteste ist der General Sherman Tree. Schöne Wanderwege mit Picknickplätzen führen durch die Wälder.

Yosemite National Park

Beeindruckende Granitfelsen wie der El Capitan sind ein beliebtes Ziel für Bergsteiger. Eine große Anzahl an Wasserfällen prägen ebenfalls den Park wie z.B. die Yosemite  Falls gehören mit zu den höchsten der Welt. Viele Tiere wie Bären, Streifenhörnchen, Kojoten leben hier im Park.

Meine schönsten Erlebnisse:

Die Fahrt entlang der kalifornischen Küste von San Francisco über Big Sur nach Los Angeles war einfach traumhaft schön. Es gibt so viele Aussichtspunkte bei denen sich jeder Stopp mehr als lohnt. San Francisco selbst ist die schönste Stadt auf unserer Route. Der Blick von den Aussichtspunkten am nördlichen Teil der Golden Gate Bridge ist ein Traum. Dort kann man auch recht häufig Wale beobachten. Das Glück hatte ich auch! Mein Favorit der von mir besuchten Nationalparks: Grand Canyon – ihn kennt und liebt jeder der schon mal dort war. Man steht am Rand mit Blick in den tiefen Abgrund, die Wolken verändern die Stimmung stetig und wenn dann noch ein großer Adler vorbeifliegt…

Wenn Sie sich auch so eine erlebnisreiche und vielfältige Rundreise wünschen, bin ich Ihnen gerne bei der Planung und Buchung eines individuellen Urlaubs behilflich. Wenn ich Ihnen jetzt Lust auf die Westküste der USA gemacht habe, können Sie ich gerne für Ihre Urlaubsplanung kontaktieren.

Ihre Franziska Schlünz

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