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Reisetipp

Teneriffa

Teneriffa – die größte der Kanaren

Im Juni hat es uns für eine Woche nach Teneriffa verschlagen.

Wir wohnten im Iberostar Selection Sábila an der Costa Adeje im Süden der Insel. Direkt am Strand aber trotzdem eine ruhige Ecke hatten wir uns ausgesucht. Das Hotel ist ein Adults Only Hotel mit gediegener Atmosphäre, ruhigen Bewohnern und einem sehr leckeren Buffet.

Da wir bereits ab dem Flughafen einen Mietwagen gebucht hatten, mussten wir nach der Ankunft nicht im Transferbus fahren, sondern konnten direkt über die Autobahn in Richtung Hotel starten. Nach ca. 20-25min waren wir auch schon da.

In dieser einen Woche haben wir mehrfach mit dem Auto verschiedene Orte der Insel erkundet: Masca, Garachico, Santa Cruz de Tenerife und den Parque Nacional del Teide.

Vorweg sei gesagt, die Straßen sind sehr gut ausgebaut, aber auch teilweise recht steil und sehr kurvig, man braucht an der ein oder anderen Ecke, wenn man etwas empfindlich ist, einen guten Magen. Ebenfalls sollte man sich immer noch eine Jacke oder lange Hose einpacken, denn auch wenn man bei Sonne oder Wolken losfährt, man weiß nie, welches Wetter einem unterwegs erwartet. Das kann von schönem blauen Himmel, Regentropfen, starker Wind bis Nebel einfach innerhalb kurzer Zeit alles sein.

Unsere erste Tour führte uns nach Garachico über Masca und Buenavista del Norte. Eigentlich wollten wir noch an den Playa de las Arenas, aber – wie sollte es anders sein – genau an diesem Tag war die Straße gesperrt. Die Rückfahrt haben wir dann über El Tanque wieder Richtung Santiago del Teide ins Hotel angetreten. Die Karte lässt vielleicht erahnen, warum wir einen anderen Rückweg gewählt haben ;-)

Masca

Ein Bergdorf mitten im Teno-Gerbirge im Nordwesten der Insel gelegen. Durch die TF-436 gelangt man von dort entweder nach Santiago del Teide (südlich) oder Buenavista del Norte (nördlich). Auf den jeweiligen Stecken findet man auch immer wieder Aussichtspunkte mit kleineren Parkplätzen, an denen es sich der beeindruckenden Landschaft wegen zu halten lohnt. Achtung: es kann durchaus sehr windig werden, an einem der Punkte war es fast unmöglich, die Autotür zu schließen.

Garachico

Hier hat mich einfach das Städtchen, die Straßencafés mit Hinterhof und das Meer an der Küste und die Küste selbst begeistert. Durch Hochwasser im letzten Herbst muss hier noch das ein oder andere wiederhergestellt werden, was der Schönheit aber keinen Abbruch tut. Bei Sonnenschein und blauem Himmel haben wir den Wellen zugesehen und die Schönheit der Küste betrachet und das ein oder andere Foto geschossen. Abgerundet hat eine kleine Portion Papas arrugadas con mojo, die berühmten und sehr leckeren Kartoffeln, den Besuch des wunderschönen Ortes.

El Tanque und Icod de los Vinos

Auf dem Rückweg wollten wir eigentlich den Drachenbaum in Icod de los Vinos anschauen und in El Tanque halten, aber das Wetter wurde uns zu unsicher, da wir bei Nebel über die Berge mussten. Somit haben wir uns entschieden, die Strecke in einem durchzufahren bis zum Hotel.

Da auch am zweiten Tag das Wetter im Süden nicht sonderlich berauschend war, haben wir uns morgens spontan entschlossen, uns wieder auf den Weg zu machen, diesmal in die andere Richtung nach Santa Cruz de Tenerife, der Hauptstadt der Insel.

Santa Cruz de Tenerife

Nach einer ca. einstündigen Fahrt auf der TF-1 gen Norden kamen wir nach Santa Cruz de Tenerife. Da wir recht spontan losgefahren sind, hatten wir uns vorher nicht nach Parkmöglichkeiten umgeschaut und sind einfach erstmal Richtung Hafen/Meer gefahren. Der Zufall wollte es, dass wir einen Parkplatz, fußläufig vom Auditorium fanden.

Neben dem Auditorio de Tenerife befinden sich außerdem der Parque Marítimo César Manrique und das Palmetum. Wir haben uns dann entschieden, das Palmetum zu besuchen, da es sowieso auf unserer Liste der möglichen Ziele stand. An diesem Tag hatten wir Glück und waren fast die einzigen Besucher des auf einem ursprünglichen Müllberg angelegten, botanischen Gartens, dem Palmengarten. Bei fast blauem Himmel und warmen Temperaturen sind wir durch die verschiedenen Kontinente und Ecken des Palmengartens gezogen und haben die Schönheit und Unterschiede der verschiedenen Arten betrachtet. Wussten Sie z.B., dass die kanarische Palme inzwischen hauptsächlich in Kalifornien und China steht?

Nach den ersten beiden aktiven Tagen haben wir uns dann entschieden, mal ein bisschen Zeit im Hotel, am Pool, am Strand und fußläufig um das Hotel die Orte zu erkunden. Auf diesen Touren haben wir uns natürlich auch das ein oder andere Hotel von außen, aber auch von innen angeschaut. So durften wir z.B. das Iberostar Selection Anthelia uns anschauen. Eine weitläufige Anlage, direkt auf einer kleinen Anhöhe am Meer gelegen, die jung und alt zum Verweilen einlädt. An das Iberostar Selection Anthelia angebunden ist außerdem das Iberostar Grand Salome. Alles in allem eine sehr schöne und weitläufige Anlage, perfekt geeignet für Reisende, die nicht täglich zwingend am Strand liegen müssen, sondern gerne die Vorzüge eines wundervollen Hotels genießen.

Ein weiteres Hotel, das wir uns angeschaut haben, war das Parque del Sol. Eine kleine, gemütliche und gepflegte Anlage, solide und freundlich.

Am vorletzten Tag haben wir uns dann noch einmal ins Auto gesetzt und uns aufgemacht Richtung Teide.

Da das Wetter nicht so berauschend war, haben wir uns nicht so viel Hoffnung bzgl. toller Fotos gemacht. Wir wurden aber eines besseren belehrt. Wieder auf die Autobahn Richtung Norden über Chio und Chirche sind wir auf der TF-38 in Richtung Nationalpark gefahren. Unterwegs hatten wir aber das Gefühl, wir müssen irgendwie oft anhalten, laufen, Fotos machen, denn es war einfach nur unbeschreiblich schön. Zwischenzeitlich fühlte man sich eher in einem Nationalpark in den USA mit Nadelwäldern, dann waren wieder der Blick und die schwarze Lava einfach unbeschreiblich. An unserem ersten längeren Stop sahen wir dann auch den Teide, eingehüllt in Wolken und trotzdem ein toller Anblick. Zu unserem Glück klarte sich das Wetter aber dann nach und nach auf, sodass am nächsten Stop der Teide nur noch von blauem Himmel umgeben war. Ein grandioses Schauspiel, denn man stand Richtung Teide blickend und hatte bestes Wetter, sobald man sich um 180° drehte, war alles voller Wolken bedeckt.

Weiter die Höhenluft erklimmend hielten wir dann zum Schluss über den Wolken auf fast 2.000m im Parque Nacional del Teide. Dort sind wir dann auch zu Fuß ein bisschen gelaufen und noch einen kleinen Berg hoch. Dort zu sein war einfach unbeschreiblich schön (und das sagt Ihnen jemand, der eigentlich kein großer Fan von Natururlaub ist ;-)  - aber ich denke, die Bilder sagen einiges)

Auf dem Rückweg, der inzwischen wieder bedeckt und trüb war, haben wir dann noch halt zum Kaninchenessen gemacht, bevor wir am frühen Abend wieder zurück im Hotel waren.

So war die Woche auch schon vorbei und man muss sagen, Teneriffa bietet viel für alle. Für mich steht klar fest, ich komme wieder, denn es gibt noch so vieles zu entdecken.

 

Gerne berate ich Sie zu Ihrer nächsten Reise nach Teneriffa und hoffe, Sie erleben die Insel so wie ich.

Ihre Mara Clement

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