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Reisen in Zeiten von Corona

Reisen in Zeiten von Corona

Reisen in Zeiten von Corona – Erfahrungen von uns und unseren Kunden

„Sie haben unsere Flitterwochen wahrhaftig gerettet, die auf Bali kaum hätten schöner sein können.“

Über solche Rückmeldungen unserer Kunden freuen wir uns natürlich immer, aber in diesem Jahr nach den letzten Monaten noch etwas mehr. Denn das, was wir uns alle im Frühjahr nicht richtig vorstellen konnten, wurde Wirklichkeit. Der Urlaub, das Reisen – es hat sich geändert. Nichtsdestotrotz möchten wir euch erzählen, welche Ängste und Sorgen wir oder unsere Kunden vor der Reise hatten, wie die Reise war, und wie wir uns vorstellen, wie Reisen in Zukunft sein könnte.

Wie jedes Jahr plant man eigentlich seinen Urlaub gerne früh, gerade z.B. als Honeymooner oder Kreuzfahrer. Vor allem die Flitterwochen, die natürlich etwas Besonderes sind, werden bei uns vorzeitig gebucht. Denn beliebte Reiseziele haben in der Regel ein halbes Jahr keine gute Reisezeit und somit ist man im Zusammenhang mit der Hochzeit dann doch etwas eingeschränkt vom Reisezeitraum. Für viele geht es nach Mauritius, Bali, in die Karibik oder auf die Malediven.

Aber auch die Paare, die nicht auf Ferien und Co. angewiesen sind, nutzen durch eine gewisse Flexibilität und guten Frühbucher ein top Preis-Leistungs-Verhältnis. Früh buchen zahlt sich auch hier definitiv aus, denn auch außerhalb der Ferien gilt oft: die besten Hotels und Flugzeiten sind als erstes ausgebucht, der Preis ändert sich, manchmal täglich, aber nur nach oben. Deshalb freut man sich, wenn man alles sehr fix, mit Glück schon im Herbst vorher, fest buchen kann. Und dann heißt es warten und die Vorfreude auf den Urlaub steigt und steigt.

Doch dann kam COVID-19. Anfangs dachte man, der Urlaub im Sommer oder Herbst ist außer Gefahr, ist ja noch viel Zeit bis dahin, aber dem war nicht so. Die täglichen Änderungen, Einreisebestimmungen, Nachrichten und Informationen waren viel, man war sehr verunsichert, wusste nicht, was man machen sollte. Spätestens mit dem Lockdown im Frühjahr waren dann wahrscheinlich alle, die im Sommer oder Herbst wegfliegen wollten, am Überlegen. Als dann die Reisewarnung bis erstmal Mitte Juni ausgesprochen wurde, war den meisten klar, man wird wahrscheinlich bis kurz vor Abreise nicht wissen, ob man überhaupt fliegen kann. Das machte jeden natürlich unsicher. Jeder überlegte im Grunde das gleiche: sollen wir fliegen, sollen wir umbuchen, sollen wir dieses Jahr in Deutschland Urlaub machen? Man wusste einfach nicht, wie man sich entscheiden soll und hatte das Gefühl, jede Entscheidung könnte die falsche sein.

Im Nachhinein sagen wir und unsere Kunden ganz klar: Die Entscheidung zu Fliegen war die Beste! Warum?

Weil es ein traumhafter Urlaub war, es uns vor Ort an nichts fehlte und man sich jederzeit super sicher fühlte. Außerdem war es auch sehr angenehm, dass die Hotels nicht voll waren, die Strände und Restaurants „leer“ waren und man selbst in der Ferienzeit recht kurzfristig einen „günstigen“ Urlaub machen konnte, da die Preise wirklich gut waren.

Aber wie kam es dazu? Ob es am Ende eine Bauchentscheidung war oder nicht, das kann man im Nachhinein gar nicht mehr so genau sagen. Irgendwann stand für uns und auch für einige unserer Kunden einfach fest: wir fliegen. Irgendwann war klar, es wird ein anderer Urlaub, es ist mit verschiedenen neuen Bedingungen verknüpft, aber es ist auch die Chance, aus dem Trott zuhause auszubrechen.

Für Griechenland, Italien und Spanien zum Beispiel galt und gilt, online ein Formular für die Einreise auszufüllen, was gar kein Problem darstellte. Jeder, der einmal ESTA gemacht hat, macht das griechische, italienische oder spanische Formular im Schlaf ;-)

Natürlich machte man sich im Vorhinein auch hier seine Gedanken, ob das alles klappt, aber die Antwort war und ist eindeutig: Ja, es klappt.

Am Flughafen selbst, sowohl in Deutschland als auch am Reiseziel galt bzw. gilt das, was wir inzwischen nicht mehr aus unserem Alltag wegdenken können: Maskenpflicht, Abstand, Hygiene. Da man das inzwischen ja „gewöhnt“ ist, stellte das für uns und unsere Kunden kein Problem dar. Da wir sowieso immer etwas mehr Zeit einplanen und dies auch empfehlen, war es auch kein Problem, dass alles etwas länger dauert, am Check-In, bei der Security und auch beim Boarding.

  • Empfehlung (unabhängig von Corona): Online Check-In oder Vorabend Check-In und genügend Zeit einplanen wo wir Ihnen bei Fragen als Ihr Ansprechpartner natürlich zur Verfügung stehen

Die größte Veränderung gab bzw. gibt es vermutlich beim Boarding (und später auch beim Aussteigen): in Kleinstgruppen, die vorher aufgerufen werden.

Während des Fluges galt bzw. gilt natürlich auch Maskenpflicht und der Bordverkauf war bzw. ist nur eingeschränkt, das stellt oder stellte für die meisten aber kein Problem dar, denn man kann ja sein Lunchpaket dabei haben. Während des Essens ist bzw. war natürlich keine Maskenpflicht.

Am Flughafen im Zielgebiet galt und gilt dann nach der Landung auch das Übliche: Maskenpflicht, Abstand, Hygiene. Nach dem Abholen der Koffer geht bzw. ging es weiter Richtung Hotel. Für die einen mit dem Transferbus (Maskenpflicht), für andere mit dem Mietwagen.

Die meisten Änderungen gab bzw. gibt es immer noch vor Ort wahrscheinlich im Hotel. Da dies aber jedes Hotel etwas anders handhabt, können wir hier nicht generell für alle Hotels berichten.

In den öffentlichen Bereichen wie Check-In, Lobby, Weg zum Restaurant etc. besteht meist Mundschutzpflicht. Manche Hotels bieten inzwischen sogar auch einen Online Check-In an. Die Hotels waren/sind natürlich nicht voll belegt. Viele Hotels haben Konzepte entwickelt für die Restaurants, für die Reinigung und die Animation. So werden oft z.B. zwischen den Reisenden die Zimmer einen Tag freigehalten, damit komplett desinfiziert werden kann, während des Aufenthalts aber z.B. nur nach Wunsch gereinigt, um eben weniger Kontakt zu haben. Einige Hotels haben ihre Restaurants auf a la Carte umgestellt, andere wiederum bieten normales Buffet an, mit dem Unterschied, dass man sich nicht selbst schöpft, sondern geschöpft bekommt.

Sowohl in den Restaurants und Bars als auch am Pool und Strand gilt Abstand – was um ehrlich zu sein aber nicht wirklich schlimm ist, im Gegenteil.

Zusammenfassend muss man klar sagen:

JA – der Urlaub war anders aber genauso schön wie die Urlaube, die man so kannte

JA – man hat sich zu jeder Zeit sicher gefühlt

JA – die Hotels und Airlines waren gut vorbereitet

JA – auch wenn das alles vielleicht bleiben sollte, wir und viele unserer Kunden werden nächstes Jahr wieder fliegen

JA – die Pandemie hat auch gezeigt, welche Veranstalter deutlich besser mit der Problematik umgehen und auch umgingen als andere und welchen die Kunden am Herzen lagen

Nutzen Sie also auch unser Wissen, unsere Erfahrungen der letzten Monate bzgl. der Kommunikation mit den Veranstaltern und deren Kulanz und lassen Sie sich auch dahingehend von uns beraten und die guten Veranstalter, bei denen das Wohl der Kunden an erster Stelle steht, belohnen, indem wir Ihre Buchung gemeinsam dort platzieren. Denn die Pandemie zeigte bisher auch, dass die Verlässlichkeit der Veranstalter in allen Belangen und die Zufriedenheit der Kunden den höchsten Stellenwert haben. Man überlegt in Zukunft in der Hinsicht sicherlich auch, ob man nicht lieber die guten Veranstalter bucht, auch wenn sie vielleicht nicht die allergünstigsten sind.

Übrigens: Einige unserer Kunden haben bereits den nächsten Urlaub schon gebucht, teilweise als sie noch im Urlaub waren. Ziehen Sie nach, die Angebote sind gut.

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